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Amateurmusizieren

NEUSTART AMATEURMUSIK

Praxis-Impulse: Neue Online-Datenbank liefert inspirierende Beispielprojekte und methodische Denkanstöße für Amateurmusizierende  
Das Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK präsentiert Praxis-Impulse: eine neue Datenbank für Amateurmusiker*innen. Mit kreativen Lösungen, anregenden Methoden, innovativen Proben- und Konzertformaten und nachahmungswürdigen Beispielen soll die Amateurmusikszene Ansporn und Inspiration für einen musikalischen Neustart bekommen.

Pressemitteilung vom 29. September 2021
Berlin. Das Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK veröffentlicht heute die Datenbank Praxis-Impulse und ergänzt das bereits vielfältige Angebot des Infoportals für Amateurmusizierende frag-amu.de. Mit über 100 Methoden und 150 nachahmungswürdigen Projektbeispielen bietet die Datenbank inspirierende Impulse und damit auch den Ansporn zur Wiederaufnahme und Weiterentwicklung des Proben- und Konzertbetriebs der Amateurmusik in Pandemiezeiten.
„Die neue Methoden- und Best-Practice-Beispiele-Datenbank ist eine echte Hilfestellung für viele Amateurmusiker*innen, die seit 18 Monaten Pandemie mit gewaltigen Herausforderungen konfrontiert sind“, sagt Dr. Stefan Donath, Geschäftsführer des Bundesmusikverbands. Die Pandemie habe den Proben- und Konzertbetrieb massiv eingeschränkt. Die neue Datenbank für musikalische Praxis biete Amateurmusizierenden nun die Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen und mit neuen innovativen Probe- und Konzertformaten musikalisch neu zu starten, erläutert Stefan Donath weiter.  
Die methodischen Impulse und die inspirierenden, nachahmungswürdigen Projektbeispiele sind in der Datenbank miteinander und untereinander verlinkt.
Die Suche nach inspirativen Beispielen erfolgt über ein Suchfeld oder anhand von Filtern für bestimmte Altersgruppen, Ensemblearten und -größen. Für eine Übersicht sorgen zusätzlich Icons, die den Technikbedarf kennzeichnen. Zudem wird angegeben, für welche Ensembles die Projektidee geeignet ist. Der Großteil der Projekte wird durch eine Fotogalerie oder ein Demo-Video veranschaulicht.
Die umfangreichen Inhalte der Datenbank bieten Erfolgsrezepte für Ensemblearbeit und stammen aus der Amateurmusikszene selbst: von erfahrenen Musikpädagog*innen, Amateur- und Profi-Musiker*innen, Expert*innen der Ensemblearbeit, Coaches und Verbandsmitarbeitenden. Die Sammlung dieser erfolgreichen Positiv-Beispiele wurde durch das neue Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK zusammengestellt und benutzerfreundlich aufbereitet. Die Themenbreite reicht von Kreativ-Beispielen für Proben und Auftritte, über Ensembleorganisation, Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsförderung, bis hin zu Themen wie Gesundheit oder Gemeinschaftserhalt.
„14,3 Millionen Menschen in Deutschland musizieren in ihrer Freizeit – und dies auch meist ehrenamtlich organisiert. Das zeigt, wie zahlreich und vielfältig die Amateurmusikszene ist, und wie wichtig es ist, dass wir das vorhandene Wissen und die tollen Ideen nutzen und anderen zur Verfügung stellen“, sagt Jasko Dolezalek, der bei der Entwicklung von frag-amu.de – dem Infoportal der Amateurmusik – von Anfang an dabei war. „Das Rad muss letztendlich nicht neu erfunden werden – mit der Datenbank „Praxis-Impulse“ können Amateurmusiker*innen voneinander lernen“, so Dolezalek weiter.

Mehr Informationen finden Sie hier...


Amateurmusizieren in Deutschland

STUDIE des Deutschen Musikinformationszentrum


Infografik und Faltposter zum Bestellen oder Download

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung sowie dem begleitenden Online-Angebot unter www.miz.org/amateurmusizieren. Dort sind sämtliche Materialien zum Poster im Überblick zusammengestellt.

PRESSEMITTEILUNG des Landesmusikrates Hessen zur Studie des Deutschen Musikinformationszentrums (miz)

Jede/r Fünfte ist aktiv in der Amateurmusik
Der Landesmusikrat Hessen begrüßt die heute veröffentlichte Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach zum Amateurmusizieren in Deutschland, beauftragt vom Deutschen Musikinformationszentrum des Deutschen Musikrates.
Nach der Studie musizieren 14,3 Millionen Menschen in Deutschland. Das ist jeder, jede 5.! Davon haben 25% einen Migrationshintergrund. Die Ergebnisse lassen sich auch auf Hessen übertragen.
Erfreulich ist, dass fast 50% aller Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren im Chor singen oder ein Musikinstrument spielen. Je früher ein Kind aktiv Musik macht, desto länger bleibt es in seinem Leben dabei. Musizieren in der Schule, im Musikverein, Musikschule oder Privatunterricht kommt hier deshalb eine besondere Rolle zu.
Das Land Hessen ist hier gefordert, mehr Musikunterricht durch Schule, Musikschulen und Privatunterricht zu ermöglichen. Es zeigt auch wie wichtig unsere Forderung „Mehr Musik in der Schule“ heute ist.
Die hessische Landesregierung ist aufgerufen, bei der Lehrerausbildung die Bedingungen zu verbessern, damit mehr Studierende Musikpädagogen innen werden wollen. Der Gesetzgeber ist auch gefordert, die Rahmenbedingungen für Musikschulen zu verbessern, damit der Musikunterricht bezahlbar wird und die Musiklehrenden ein auskömmliches Einkommen haben.....weiterlesen......

Wo die Menschen bevorzugt in ihrer Freizeit musizieren, ob im Chor, in einer Band, im Orchester oder gleich an mehreren Orten, hat das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) nun in einem neuen Infografikposter anschaulich visualisiert. Es ist als dritte Ausgabe in der miz-Serie "Musikleben in Zahlen" erschienen und liegt sowohl als handlich gefaltete Variante mit Begleittexten als auch im Großformat zum Aufhängen vor. Die Inhalte des Posters basieren auf der im März 2021 veröffentlichten Studie "Amateurmusizieren in Deutschland", die das miz in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt hat.


Appell des Verbandes Deutscher KonzertChöre an die Bundeskanzlerin

Gefährdung des immateriellen Kulturerbes der UNESCO „Chormusik in deutschen Amateurchören“

Mit einem dramatischen Appell hat sich der Präsident des Verbandes Deutscher KonzertChöre (VDKC), Prof. Ekkehard Klemm, an die Bundeskanzlerin gewendet. Nachdem der Verband 2013 den Antrag zur Aufnahme der „Chormusik in deutschen Amateurchören“ in das immaterielle Kulturerbe der UNESCO gestellt hatte und auf nationaler Ebene damit erfolgreich war, sieht Klemm das Chorsingen momentan in höchster Gefahr.

Der neuerliche Appell konstatiert, dass sich die Lage ein Jahr nach Beginn der Corona-Pandemie um ein Vielfaches verschlimmert hat und das Chorsingen in seiner Gesamtheit in Gefahr ist.

Die Chorsängerinnen und Chorsänger in Deutschland benötigten dringend:

  • eine Konzentration der Hilfen auf den Bereich der Ermöglichung des gemeinsamen Singens in normaler Besetzungsstärke und regelmäßiger Probenarbeit
  • eine Konzentration der Hilfen auf sinnvoll unterstützende Maßnahmen von Organisation über Belüftungssysteme bis hin zu Probenräumen
  • eine massive Unterstützung von Kinder-, Jugend- und Schulchören
  • eine Reduktion einschränkender Maßnahmen auf das Effektivste im Sinne einer erfolgreichen Pandemiebekämpfung
  • eine bundesweit wirksame Verschlankung gültiger Vorschriften und die sofortige Aufhebung solcher, wenn die pandemische Lage dies zulässt.

Lesen Sie hier den gesamten Text...


Motivation zum Üben in Corona-Zeiten

Auszug aus dem Newsletter des Deutschen Musikrates - April 2021

Während das soziale Leben in den vergangenen Monaten stark eingeschränkt wurde, wächst der Markt für Online-Lernangebote. In einem Artikel für das Redaktionsnetzwerk Deutschland geht Kira von der Brelie auf diesen Trend ein, der sich auch im Musikbereich zeige. So sei die Zahl an Musikschülerinnen und -schülern nicht nur weitestgehend konstant geblieben, wie der Verband Deutscher Musikschulen feststellt, zum Teil sei die Motivation zum Üben eines Instruments auch noch gestiegen. Dies sei vor allem bei Jüngeren und Älteren zu beobachten, wie Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates, betont. Bei den 25- bis 45-Jährigen sehe das aber, etwa aufgrund der Verpflichtungen durch Familie und Job, anders aus. Den gesamten Artikel zum Nachlesen gibt es hier.


 

Öffnungsperspektive für die Amateurmusik

Konferenz der Landesmusikräte, Deutscher Musikrat und Bundesmusikverband Chor & Orchester fordern Öffnungsperspektive für die Amateurmusik

PRESSEMITTEILUNG vom 17. März 2021

Der Deutsche Musikrat, der Bundesmusikverband Chor & Orchester und die Konferenz der Landesmusikräte appellieren vor dem nächsten Bund-Länder-Treffen an die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten sowie an die Bundeskanzlerin, bei weiteren Öffnungsschritten unbedingt die Amateurmusik zu berücksichtigen. Sie fordern: Die über 100.000 Amateurmusikensembles müssen unter Einhaltung entsprechender Hygienekonzepte und Abstandsregeln baldmöglichst wieder proben können. In weiten Teilen Deutschlands herrscht weiterhin ein Probenverbot für Amateurchöre, -ensembles und -orchester. Während kontaktfreier Sport in vielen Bundesländern bereits wieder gestattet ist, spielt die als „immaterielles Kulturerbe“ geschützte Amateurmusik im Plan für Öffnungen der Bund-Länder-Beschlüsse keine Rolle.

Lesen Sie hier weiter....


Wissensplattform frag-amu.de geht online 

Pressemitteilung des BMCO vom 15. März 2021

Die freie Enzyklopädie bündelt das Fachwissen rund um die Amateurmusik und schafft einen Mehrwert für alle Ensembles. Dazu beantwortet Amu, das schlaue Füchslein der Amateurmusik, nun zahlreiche Fragen. Amu weiß alles, was nicht zur Musik selbst gehört, aber für das Amateurmusizieren wissenswert ist. 

Hinter frag-amu.de steht der Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V. (BMCO), der Dachverband der Amateurmusik in Deutschland. Zusätzlich werden die durch das Kompetenznetzwerk NEUSTART AMATEURMUSIK erarbeiteten Inhalte für die digitale Wissens- und Informationsvermittlung an die Basis zur Verfügung gestellt. Im Zuge der Corona-Pandemie beantwortet Amu verlässlich die aktuellen Fragestellungen, so dass ein Mehrwert für alle Musik-Ensembles entsteht.

Hier geht es zur Wissensplattform frag-amu....


Gebühren für das Transparenzregister

Antrag auf Gebührenbefreiung stellen

Derzeit werden die Gebührenbescheide für Vereine verschickt, die im Transparenzregister geführt werden – diese Gebühr liegt seit 2020 bei 4,80 Euro im Jahr. Das Transparenzregister erfasst nach dem Geldwäschegesetz (GwG) die wirtschaftlich Berechtigten von Gesellschaften und Vereinigungen – so gibt es auch eine automatische Registrierung für jeden eingetragenen Verein. Gemeinnützige Vereine sind allerdings seit 2020 nach §4 Transparenzregistergebührenverordnung (TrGebV) dazu berechtigt, einen Antrag auf Gebührenbefreiung zu stellen.

Bei der Beantragung ist der Zeitpunkt der Antragstellung ausschlaggebend, eine rückwirkende Befreiung ist nicht möglich. Der Vereinsvorstand sendet eine formlose Anfrage per Mail an folgende Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ein Vereinsregisterauszug und Freistellungsbescheid sind beizulegen.

Genaue Informationen zu den Voraussetzungen einer Befreiung von der Gebühr finden Sie auch hier..


Deutscher Musikrat gründet Bundesjugendchor

Bundesministerin Dr. Franziska Giffey kündigt die Gründung eines Bundesjugendchores zur Förderung des Spitzennachwuchses an.

Bonn, 02. Mai 2019: Anlässlich ihrer Festrede zum 50. Geburtstag des Bundesjugendorchesters am vergangenen Samstag im Neuen Gewandhaus zu Leipzig verkündete Bundesministerin Dr. Franziska Giffey für 2020 die Gründung eines Bundesjugendchores in Trägerschaft des Deutschen Musikrates (DMR).


Sendeplätze für die Laienmusik

Am 14. und 15. Februar 2019 tagten die Konferenz der Landesmusikräte und die Geschäftsführung des Deutschen Musikrats im Kölner Funkhaus. Die Präsidenten, Geschäftsführer und geladene Experten der Musikräte beschäftigten sich u.a. mit der Laienmusik bzw. Amateurmusik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Vier Kurzvorträge führten in die Diskussion ein. WDR-Hörfunkdirektorin Valerie Weber und BR-Redaktionsleiter Stephan Ametsbichler entwickelten ein breites Portfolio an Sendeplätzen und -formaten, die Laienmusik in die Öffentlichkeit tragen.....

Nach der einstündigen Diskussion beschloss die Konferenz der Landesmusikräte am zweiten Konferenztag einen öffentlichen Appell an die Intendantinnen und Intendanten der ARD.

Lesen Sie hier weiter zur Diskussion mit Appell der Landesmusikräte