musikalische Bildung

Studie zum Musikunterricht in der Grundschule

 

 STUDIE zum Download

 

 Weitere Informationen zum Thema können Sie auch beim MIZ (Musikinformationszentrum) erhalten und nachlesen.

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Lesen Sie auch unsere  PRESSEMITTEILUNGEN  zum Thema:

An deutschen Grundschulen fehlen 23.000 ausgebildete Musiklehrer – Tendenz steigend

Viele Schulkinder habe keine hinreichende Chance auf musikalische Bildung in der Grundschule, weil Musik zu selten unterrichtet wird und zu oft von nicht dafür ausgebildeten Lehrkräfte. Das zeigt die erste bundesweite Auswertung von Daten zum Musikunterricht in Deutschland. Der in den nächsten Jahren weiter zunehmende Musiklehrermangel erfordert Gegenmaßnahmen.

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Musikrates - der Konferenz der Landesmusikräte - der BertelsmannStiftung

Pressemitteilung des Landesmusikrates Hessen zum Thema


Ausbau des musikalischen Ganztagsangebots für Schulen in Hessen

 

(Bilder HKM)

Kultusminister Lorz und die Präsidentin des Landesmusikrates Hessen unterzeichnen die Rahmenvereinbarung zum Ausbau des musikalischen Ganztagsangebots in Hessen

Presseinformation des Hessischen Kultusministeriums Download

Am Freitag, 07. Februar 2020 unterzeichneten Kultusminister Prof. Dr. Lorz und Dr. U. Jungherr, Präsidentin des Landesmusikrates Hessen, die Rahmenvereinbarung zum Ausbau des musikalischen Ganztagsangebotes in Hessen.

Ziel der neu geschlossenen Vereinbarung ist es, durch die Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen ein qualitativ hochwertiges, flächendeckendes musikpädagogisches Angebot für ganztägig arbeitende Schulen zu gewährleisten. In Ergänzung zum Musikunterricht können Schulen ab sofort Kooperationsverträge mit außerschulischen Verbänden oder Vereinen abschließen und dadurch das eigene Angebot in den Bereichen Instrumental-, Vokal- oder Ensemblespiel gezielt erweitern. Die Finanzierung wird in den jeweiligen Kooperationsverträgen festgelegt und erfolgt von Landesseite aus über die Schulen. Diese können die Angebote aus ihren Schulbudgets oder aus Ganztagsmitteln finanzieren.

Rahmenvereinbarung zur Ansicht.

Musterexemplar Kooperationsvertrag zwischen Schule und Institution finden Sie hier zum Download 


BMU-Positionen zur musikalischen Bildung in der Grundschule

Pressemitteilung:

In seiner aktuellen Stellungnahme „Musikalische Bildung in der Grundschule: BMU-Position zur inhaltlichen und personellen Ausgestaltung des Musikunterrichts an der Grundschule“ be-nennt der Bundesverband Musikunterricht e.V. zentrale Kernpunkte für den Ausbau und die Sicherung der Qualität musikalischer Bildung in Grundschulen. Das Papier richtet sich an alle politischen Entscheidungsträger in Bund und Ländern.
Die Grundschule ist der Ort, an dem Kinder aller sozialen Strukturen zusammen kommen, um gemeinsam zu lernen. Die Grundschule ist aus der Sicht des Bundesverbandes Musikunterricht daher der entscheidende Ort, allen Kindern eine solide musikalische Grundausbildung zukommen zu lassen. Musikunterricht in der Grundschule........hier weiterlesen

Die BMU-Positionen im einzelnen hier zum Download.


Inklusion im Musikunterricht

BMU zieht Bilanz und fordert bildungspolitische Konsequenzen

Wie steht es 10 Jahre nach Unterzeichnung der UN Behindertenrechtskonvention um die Inklusion im Unterrichtsfach Musik an deutschen Schulen? Mehr als drei Viertel der dazu befragten Grund-schullehrkräfte halten gemeinsamen Musikunterricht von Lernenden mit und ohne Förder-bedarf für sinnvoll. In den weiterführenden Schulen ist dieser Anteil weitaus kleiner, an Gymnasien etwa liegt er bei einem Drittel.
Dies geht aus einer bundesweiten Umfrage der Universität Paderborn unter Lehrenden aller Schularten aus dem Jahr 2017 hervor, die in Kooperation mit dem BMU durchgeführt wurde. (https://kw.uni-paderborn.de/fach-musik/aim/[Stand 05/2019]). Dieser Umfrage ist jedoch auch zu entnehmen, dass der Stand der Umsetzung von Inklusion im Musikunterricht unein-heitlich und unbefriedigend ist und überwiegend als politisches Sparmodell, Kürzung der bedarfsgerechten Förderung und als ein Vergeuden sonderpädagogischer Expertise sowie als persönliche Überforderung wahrgenommen wird.
In seinem aktuellen Positionspapier „Inklusion – BMU-Position zur Inklusion im Musikunter-richt“ geht der Bundesverband Musikunterricht e.V. auf den aktuellen Musikunterricht ein und benennt Perspektiven für eine erfolgreiche Umsetzung von Inklusion im Musikunterricht, der heute vor dem Hintergrund systemischer Veränderungen mit Bedingungen erheblich größerer Heterogenität konfrontiert ist.
Ziel muss es sein, jedem Kind und Jugendlichen mit und ohne Förderbedarf im Musikunterricht gerecht zu werden. Als Gelingensbedingungen hierfür sieht der BMU in erster Linie die Ent-wicklung von Unterrichtskonzepten, die sich in inhaltlicher wie auch in methodischer Hinsicht an den Erfordernissen eines inklusiven Musikunterrichts orientieren, sowie die Gewährleistung einer personell abgesicherten sonderpädagogischen Expertise im Musikunterricht.
Mit dem Positionspapier zur Inklusion im Musikunterricht formuliert der Bundesverband Musikunterricht – mit über 5000 Mitgliedern stärkster Interessenverband von Musiklehrkräften an allgemeinbildenden Schulen – seine Forderungen an bildungspolitische Entscheidungsträger.

Mehr dazu finden Sie hier

Mainz, 6. Juni 2019
Bundesverband Musikunterricht e.V.
Weihergarten 5, 55116 Mainz
Tel: 06131 / 23 40 49, www.bmu-musik.de
Ansprechpartner für den Bereich Inklusion im Bundesvorstand des BMU: Michael Huhn
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Musik in die Kindertagesstätten

Appell der Konferenz der Landesmusikräte vom 14. Februar 2019
Für Erzieherinnen und Erzieher ist eine verpflichtende musikalische Mindestgrundbildung in den jeweiligen Ausbildungsplänen auf Länderebene festzuschreiben, wie es bundesweit in einigen Ländern bereits der Fall ist.
Für die musikalische Grundbildung der angehenden Erzieherinnen und Erzieher sind in allen Ländern Fachkräfte der Elementaren Musikpädagogik, Fachkräfte Fachkräfte für das kindgerechte Singen und Fachkräfte für das Instrumentalspiel einzusetzen.
Für Erzieherinnen und Erzieher sollen bundesweit in allen Ländern regelmäßige Fortbildungen im Bereich Musik ermöglicht, koordiniert und durch staatliche Förderung unterstützt werden. Dies ist die Voraussetzung für die rechtzeitige Erschließung der persönlichen Musikalität.
Gleichzeitig sollen Kooperationen von Kitas mit kommunalen Musikschulen und qualifizierten freien Trägern öffentlich gefördert werden.
Die Landesmusikräte werden dies nach Kräften begleiten.
 
Begründung
Musikalische Bildung findet deutschlandweit in den wenigsten Kindertagesstätten in ausreichendem Maße statt. Nur in wenigen Bundesländern ist eine musikalische Grundbildung verpflichtend in der Ausbildung der künftigen Erzieherinnen und Erzieher vorgesehen. Fortbildungen für Erzieherinnen und Erzieher im Bereich der Musik werden nicht in ausreichendem Maße angeboten, gefördert und koordiniert. Nur vereinzelt existieren geförderte Kooperationen von Kitas mit kommunalen Musikschulen und weiteren Trägern.
Um den chancengleichen Zugang aller Kinder zur Musik und zur frühkindlichen musikalischen Entwicklung zu ermöglichen, müssen daher die skizzierten Maßnahmen ergriffen werden.

Prof. Dr. Ulrike Liedtke (MdL), Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte, Präsidentin des Landesmusikrates Brandenburg, Behlertstr. 33 A, 14467 Potsdam